Zweimal WM-Platz sechs für die Vierer


Zwei sechste Plätze für die Vierer, aber mit unterschiedlichen Gemütslagen bei den Frauen: Der Doppelvierer konnte nach WM-Bronze im Vorjahr in Shanghai diesmal nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.
Für Frauke Hundeling, Johanna Debus, Juliane Faralisch und Maren Völz blieb nur ein enttäuschender Rang sechs hinter den Niederlanden, Großbritannien, die USA, Australien und Rumänien. Schon nach 500 Meter lag das Quartett vier Sekunden zurück, der Rückstand wurde immer größer. „Ich bin – ehrlich gesagt – etwas ratlos. Dass wir heute nicht mit den anderen Booten mitfahren konnten – das ist ja eigentlich unsere Stärke – ist mir ein Rätsel. In einem Finale so weit hinterher zu fahren, ist ziemlich bitter“, sagte Frauke Hundeling.
Auch der Vierer ohne Steuerfrau hatte es schwer im Finale. Auf der Außenbahn sechs gerieten Pia Greiten, Annabelle Bachmann, Paula Hartmann und Hannah Reif schnell ins Hintertreffen, bekamen schließlich auch noch die vom Kameraboot verursachte Welle ab. Platz sechs hinter den USA, Australien, den Niederlanden, Rumänien und Großbritannien – mehr war schließlich in dem schnellen Rennen, in dem die ersten drei Boote unter der bisherigen Weltbestzeit blieben - nicht drin. „Wir hätten uns ein besseres Rennen zum Abschluss gewünscht. Aber wir können unfassbar stolz darauf sein, dass wir das Finale erreicht haben. Das war für uns eine gute WM. Es ist unfassbar schön zu sehen, wie wir uns als Vierer innerhalb von sieben Wochen entwickelt haben. Aber auch insgesamt kann der Frauen-Riemenbereich zufrieden sein“, sagte Schlagfrau Pia Greiten.
Frauenachter verpasst A-Finale im Einzelzeitfahren
Anschließend reichte es für den Frauenachter nicht ganz zum Erreichen des A-Finale. Bei den im Einzelzeitfahren ausgetragenen Vorläufen kamen Tabea Schendekehl, Luise Bachmann, Annabelle Bachmann, Pia Greiten, Antonia Galland, Olivia Clotten, Paula Hartmann, Nora Peuser und Steuermann Florian Koch mit der achtbesten Zeit ins Ziel. Damit bleibt ihnen nur das B-Finale am Sonntag (13.15 Uhr). Dabei geht es gegen Italien, Australien und China um die Plätze sieben bis zehn. „Wir wussten, dass es nicht einfach wird, und haben alles probiert. Es ist schade, dass es nicht zum A-Finale gereicht hat. Das wäre eine gute Extra-Motivation fürs gesamte Team gewesen“, sagte Schlagfrau Tabea Schendekehl.
Mixed-Doppelzweier eine Runde weiter
Den Einzug in die nächste Runde, ins Halbfinale geschafft hat Juliane Faralisch zusammen mit ihren Mixed-Doppelzweier-Partner Arno Gaus. Sie mussten sich ebenfalls im Einzelzeitfahren behaupten und bekommen es im Halbfinale am Sonntag (10.20 Uhr) mit Uruguay, Spanien, den Niederlanden, Rumänien und Tschechien zu tun.





