Vierer ziehen ins WM-Finale ein


Sie fielen sich um die Arme und beglückwünschten sich gegenseitig über den doppelten Finaleinzug bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam: Die Ruderinnen aus dem Vierer ohne Steuerfrau und dem Doppelvierer sorgten für Freude und Erleichterung im Lager von Die Ruderinnen. Beide Boote starteten mit schwächeren Vorläufen in die Regatta auf der Bosbaan, steigerten sich, schafften den Turnaround und freuen sich auf die Finalrennen am Samstag.
Der Vierer ohne Steuerfrau mit Pia Greiten, Annabelle Bachmann, Paula Hartmann und Hannah Reif startete auf der Außenbahn 6 ein beherztes Halbfinalrennen und belegte am Ende Platz drei hinter Australien und den Niederlanden. Dabei bezwangen sie den irischen Vierer, der im Vorlauf noch über elf Sekunden schneller war, Dänemark und China. „Wir wussten, heute muss über die Flucht nach vorne klappen, und wir sind alle froh, dass es geklappt hat“, sagte Annabelle Bachmann und ergänzte: „Nach dem Vorlauf, der uns nicht unbedingt gelungen ist, haben wir uns gesagt: Back to bascis: Und wir haben uns wieder gefunden.“
Ein deutlich anderes Gesicht zeigte heute auch der Doppelvierer mit Frauke Hundeling, Johanna Debus, Juliane Faralisch und Maren Völz. „Der Vorlauf war nichts, den haben wir heute beerdigt“, meinte Schlagfrau Hundeling. Platz vier im Vorlauf folgte ein überzeugender dritter Rang im Halbfinale, wobei sich das deutsche Quartett beim Sieg der USA vor Rumänien gegen die Europameister aus der Schweiz durchsetzte. „Wir sind mutig rausgefahren, haben aber auch gemerkt, dass es ein langes Rennen hinten heraus wurde“, meinte Frauke Hundeling und weiter: „Dass es kein Selbstläufer wird, hat sich heute widergespiegelt. Hier ist keiner gesetzt. Wir wollen Samstag einen weiteren Schritt nach vorne machen und vorne mitfahren: Mit ähnlichem Mut, aber technisch geht es noch sauberer.“





