Vier Ruderinnen auf Platz 1


Auf die Sekunde genau gleich kamen sie nach sechs Kilometern ins Ziel: Juliane Faralisch und Tabea Schendekehl teilten sich nach 24:11 Minuten im Einer den Platz auf der obersten Stufe auf dem Podest. Dahinter platzierte sich mit Frauke Hundeling (24:17), Lisa Gutfleisch (24:22) und Sarah Wibberenz (24:25) ein Trio aus dem letztjährigen Doppelvierer (WM-Bronze in Shanghai). Pia Greiten fehlte. Maren Völz, Olympiamedaillengewinnerin von Paris, belegte Rang sieben (24:30).
Im Zweier setzten sich Olivia Clotten und Paula Hartmann (23:22) durch. Knapp hinter dem Duo aus dem Vorjahres-Achter kam der spontan zusammengesetzte Zweier mit Leandra Hogrefe und Hannah Reif (23:25) ins Ziel, der sich durch die kurzfristigen Ausfälle von Nora Peuser und Lene Mührs ergab. „Sie sind vorher noch nie zusammengefahren, und gewinnen dann fast sogar – Hut ab“, sagte Bundestrainer Alexander Schmidt. Lena Gresens/Michelle Lebahn wurden Dritte (23:39). Unfreiwillig aufgehalten von einem Abstecher ins Gebüsch wurden die Zweier Michelle Lebahn/Lena Gresens, die es in der letzten Kurve erwischte, und Tabea Kuhnert/Lisa Behrens, die sich mehr als eine halbe Minute Rückstand durch das Malheur einhandelten.
Stark auf dem Ergometer
Stark zeigten sich die Ruderinnen schon am Vortag beim Ergometer-Test. Schnellste über die 2000-Meter-Distanz war Juliane Faralisch, gefolgt von Alexandra Föster. Einen guten Eindruck hinterließen auch schon am Samstag Frauke Hundeling, Tabea Schendekehl, Maren Völz, Sarah Wibberenz und Lisa Gutfleisch. Aus dem Riemenbereich fuhr Leandra Hogrefe die beste Zeit, nur Zehntelsekunden dahinter Tabea Kuhnert und Paula Hartmann. Neuen persönlichen Bestwert fuhr Olivia Clotten als Vierte im Riemenranking, gefolgt von Ricarda Heuser.


