Noch zweimal Silber in den Mixedbooten


Dem doppelten Silberglanz vom Vortag folgten zwei weitere Silbermedaillen: Die Ruderinnen fischten bei den Ruder-Europameisterschaften mit Mixed-Doppelzweier und im Mixed-Achter weiteres Edelmetall aus dem Lago di Varese. Der Frauenachter musste sich mit Platz vier begnügen.
Juliane Faralisch holte ihr zweites EM-Silber. Gemeinsam mit Arno Gaus bildete sie nach nur zwei Trainingseinheiten ein harmonisches Duo im Mixed-Doppelzweier. Die beiden kamen hinter Rumänien und vor Italien ins Ziel und waren überglücklich. „Diese Bootsklasse macht richtig Spaß und gibt einem auch zum Ende einer anstrengenden Regatta neue Energie. Wir sind beide richtig gute Rennfahrer. Das war ein richtiger Ausquetscher und auch ruderisch hat es extrem viel Bock gemacht“, sagte Faralisch.
Im Mixed-Achter funktionierte das Zusammenspiel ebenfalls auf Anhieb. Frauke Hundeling, Hannah Reif, Lisa Gutfleisch und Sarah Wibberenz gewannen zusammen mit René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling und Steuermann Till Martini auch Silber. Ebenso hinter Rumänien - und vor Dänemark. „Mein Ziel, eine Medaille zu holen, habe ich geschafft. Es sollte eigentlich im Doppelzweier sein. Jetzt ist es im Mixed-Achter. Ein bisschen Glitzer zum Abschluss des langen Wochenendes tut gut. Es fühlt sich an wie eine Belohnung für die harte Arbeit“, sagte Lisa Gutfleisch.
Kein Happyend gab’s für den Frauenachter. Trotz einer Leistungssteigerung gegenüber den Weltcups in Luzern und Sevilla sprang für das Team um Steuermann Florian Koch nur der vierte Platz hinter Rumänien, Großbritannien und Italien heraus. „Die Entwicklung ist positiv: Wir haben den Abstand zu Großbritannien mehr als halbiert. Aber es ist frustrierend, wenn man dann ohne den erhofften Medaillengewinn nach Hause fahren muss“, sagte Steuermann Florian Koch und ergänzte: „Wir waren lange an den Italienerinnen dran, auf den dritten 500 Metern ist es uns dann aber Schritt für Schritt aus der Hand geglitten.“





