Mührs/Reif souverän zum DM-Titel


Lene Mührs/Hannah Reif sind die souveränen Siegerinnen bei den Deutschen Kleinboot-Meisterschaften in München im Zweier ohne Steuerfrau. Das Duo gewann mit dem DM-Titel auch den mit einer 500-Euro-Siegprämie dotierten AUGLETICS-Sonderpreis, ausgelobt vom Hauptsponsor des Frauen-Riemen-Bereich, Augletics. „Das ist ein schönes Add-on. Darüber freuen wir uns sehr“, sagte Lene Mührs, die nun schon zum dritten Mal in Serie zu Meisterehren im Zweier kam, dieses Mal mit einer neuen Partnerin.
Annabelle und Luise Bachmann, die sich im Regattaverlauf steigerten, belegten den zweiten Platz. „Wir sind ein richtig gutes Rennen gefahren, so haben wir es uns gewünscht. Es hat mega viel Spaß gemacht“, bemerkte Annabelle Bachmann. Dritte wurde die U23-Kombination Lene Holkenbrink/Raphaela Werner, gefolgt von Nora Peuser und Anna Härtl (4.), Helena Wegener/Lanea Rüter (5.) und Michelle Lebahn/Lena Gresens (6.).
Im-B-Finale belegten Leandra Hogrefe/Paula Gerundt den dritten Platz, Tabea Kuhnert/Lisa Behrens wurden Fünfte. Olivia Clotten und Paula Hartmann, die Siegerinnen von der Langstrecke in Leipzig, mussten krankheitsbedingt nach dem Vorlauf am Freitag abmelden. Ricarda Heuser belegte im Einer den dritten Platz im C-Finale.
"Kopf runter, Beine runter – und gib‘ ihm"
Ob Achter oder Einer - Tabea Schendekehl ist vielseitig schnell unterwegs. In München fuhr die Athletin vom RC Hansa Dortmund in einem hochklassigen Finale zu Bronze. Es siegte die international für die Schweiz startende Rostockerin Aurelia-Maxima Katharina Janzen vor Alexandra Föster aus Meschede. „Ich habe meistens einen guten Endspurt drin, so auch heute. Kopf runter, Beine runter – und gib‘ ihm“, sagte Tabea Schendekehl, die offen ließ, ob sie die internationale Saison im Skull oder Riemenboot angehen wird. Dass sie Beides kann, hat sie eindrucksvoll bewiesen – heute im Einer, bei der letztjährigen WM im Achter.
Lange aussichtsreich auf einem Podestplatz bzw. in der Nähe lagen Juliane Faralisch und Frauke Hundeling, die letztlich aufgrund der Aufholqualitäten von Tabea Schendekehl auf dem vierten und fünften Platz ins Ziel kamen. „Es waren anspruchsvolle Bedingungen durch den Schiebewind und der Welle hinten raus. Wir haben ein Weltklasse-Niveau im Frauen-Skull-Bereich. Und mit Platz fünf brauche ich mich nicht zu verstecken. Das macht Lust auf die Saison“, meinte Frauke Hundeling.
Das B-Finale gewann Paris-Bronze-Medaillengewinnerin Maren Völz vor Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz, Charlotte Burgdorf, Pia Greiten und Katharina Bauer. „Das Rennen gibt mir Selbstvertrauen, die Saison kann kommen“, sagte Maren Völz, die nach einjähriger Pause wieder angreift.





