Große Hoffnung auf Medaillengewinne bei EM


Im August wird’s heiß: Die ersten Titelkämpfe stehen an, das Frauen-Nationalteam der Ruderinnen blickt mit großer Zuversicht auf die Europameisterschaften im italienischen Varese. Von Freitag bis Sonntag wollen die Skullerinnen und die Riemenruderinnen ihre beste Performance abliefern – und bei der Medaillenvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen.
"Wir haben Bock, Rennen zu fahren"
Der Frauen-Doppelvierer mit Frauke Hundeling, Johanna Debus, Juliane Faralisch und Maren Völz hat im bisherigen Saisonverlauf schon eindrucksvoll gezeigt, dass das Paradeboot ein heißer Medaillenkandidat ist: Dem Weltcup-Sieg in Sevilla und dem Silberrang in Luzern soll eine weitere Podiumsplatzierung folgen, wie Frauke Hundeling untermauert: „Wir haben die Trainingslager genutzt, um nochmal ordentlich Kilometer im Boot in Richtung WM zu machen. Die EM liegt auf dem Weg dahin zeitlich nicht optimal. Aber wir haben Bock, Rennen zu fahren und auf Medaillenjagd zu gehen.“
Auch Sarah Wibberenz und Lisa Gutfleisch, die ihre erste Saison zusammen im Doppelzweier bestreiten, sind zuversichtlich. Zuletzt haben sie sich von Rennen zu Rennen gesteigert, die positive Entwicklung will das ambitionierte Duo in Varese fortsetzen und sich im Zehn-Boote-Feld weiter nach vorne arbeiten.
Doppelstarts im Riemenbereich
Der Frauen-Riemenbereich schickt mit zehn Ruderinnen und einem Steuermann drei Boote ins EM-Rennen: den Zweier und Vierer ohne Steuerfrau sowie den Frauenachter, wobei einige Sportlerinnen einen Doppelstart machen werden. Im Zweier starten wie zuletzt in Luzern Tabea Schendekehl und Luise Bachmann. Den Vierer bilden Annabelle Bachmann, Pia Greiten, Paula Hartmann und Hannah Reif. Und im Frauenachter sitzen Tabea Schendekehl, Luise Bachmann, Olivia Clotten, Pia Greiten, Annabelle Bachmann, Antonia Gallandt, Nora Peuser, Paula Hartmann und Steuermann Florian Koch. Zweier und Vierer haben sechs Boote als Kontrahenten, beim Achter sind es drei. „Priorität haben der Zweier und der Vierer. Das sind zwei Boote mit Potenzial, der Zweier kann Richtung Medaille fahren“, sagte Bundestrainer Alexander Schmidt.
Mixed-Finals zum EM-Abschluss
Für die beiden Mixedboote, die zunächst bei EM und dann auch Ende August bei der WM in Amsterdam ausgefahren werden, sind diese Sportlerinnen vorgesehen: Juliane Faralisch im Mixed-Doppelzweier (mit Arno Gaus), Frauke Hundeling, Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz, Hannah Reif im Mixed-Achter (zusammen mit Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Rene Schmela, Benedict Eggeling und Steuermann Till Martini). In beiden Bootsklassen, die Finals werden am Sonntag zum EM-Abschluss ausgetragen, wollen die Sportlerinnen und Sportler um die Medaillen mitfahren. Als Ersatz stehen Tabea Kuhnert und Charlotte Ebel bereit.





