Die Ruderinnen sehnen Rückkehr ins Boot herbei


Seit Anfang Dezember ist der Hohenzollern-Kanal in Berlin zugefroren. „Die Eisdecke ist 18 bis 20 Zentimeter dick“, schildert Bundestrainer Alexander Schmidt die Situation. Was bedeutet, dass die Athletinnen verstärkt auf dem Ruderergometer ihre Kilometer abspulen müssen. „Jeden Morgen 120 Minuten. Wir zählen die Tage bis zum Trainingslager“, sagt Annabelle Bachmann. In zwei Wochen, am 12. Februar, ist es soweit – dann geht’s für drei Wochen ins portugiesische Lago Azul - und dann auch definitiv zurück in die Boote.
Kilometer in der Höhe von Seefeld auf Langlauf-Skiern
Abwechslung in den Alltag der Wintertrainingsmonate gab es für einen kleineren Teil der wachsenden Trainingsgruppe Mitte Januar. Sechs Sportlerinnen fuhren für eine knappe Woche ins österreichische Seefeld zu einem eingeschobenen und von Augletics, dem Hauptsponsor des Frauen-Riemen-Bereichs, unterstützten Ski-Trainingslager. Olivia Clotten, Tabea Kuhnert, Michelle Lebahn, Paula Gerundt, Annabelle Bachmann und Lisa Gutfleisch machten in der Höhe von Seefeld reichlich Kilometer auf den Langlauf-Skiern. „Wir hatten eine perfekte Woche mit Neuschnee und Sonne pur an allen Tagen. Wir sind aber alle noch ziemlich platt. Ich hoffe aber, dass das Training in der Höhe einen guten Trainingseffekt bei uns hinterlässt“, meint Annabelle Bachmann.
Mit 15 Riemenruderinnen, acht Skullerinnen und Steuermann Florian Koch geht es in zwei Wochen zurück nach Lago Azul. „Dort hatten wir im Dezember ein gutes Trainingslager, in dem wir technisch Fortschritte gemacht haben. Daran wollen wir anknüpfen“, erzählt Bundestrainer Schmidt, der sieht, dass sich die Trainingsräume nach einigen Krankheits- und Verletzungsausfällen wieder füllen: „Ich bin froh, dass sie nach und nach zurückkommen.“

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