Bei der Premiere auf Platz 3: Frauenachter beim BaselHead


Die Einladung kam kurzfristig, der deutsche Frauenachter nahm sie an und landete beim BaselHead auf Platz 3. Bei der Langstreckenregatta auf dem Rhein fuhr das Team, zusammengestellt mit WM-Teilnehmerinnen und U23-Ruderinnen, hinter den Nationalbooten aus den Niederlanden und Österreich die drittschnellste Zeit.
Nora Peuser, Charlotte Burgdorf, Paula Gerundt, Anna Härtl, Olivia Clotten, Rianne Lagerpusch, Charlotte Luster, Malou Wollenhaupt und Steuermann Florian Koch stiegen erst am Vormittag zum ersten Mal zusammen ins Riemenboot und benötigten für die 6,4-Kilometer-Strecke 21:41,52 Minuten. Das Besondere an der Langstrecken-Regatta inmitten der Baseler City ist, dass alle Boote bei Streckenhälfte eine Wende fahren müssen. Beim Sprintrennen am Samstagvormittag hatte der deutsche Frauenachter hinter den Niederlanden, der Schweiz und Österreich den vierten Platz belegt. Betreut wurde das Team von der neuen Trainerin in Berlin, Anna Götz.
"Wir kommen gerne wieder"
„Es war hart, mit der Strömung zu fahren. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht und war eine gute Erfahrung für uns. Wir kommen gerne wieder. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder mitfahren können – dann mit etwas mehr und besserer Vorbereitung“, sagte Olivia Clotten nach der Basel-Premiere.
Nun geht’s wieder zurück in die Skullboote und auf die Ergometer. Schließlich steht mit der Langstrecke und dem Ergometertest in Dortmund (29./30. November) in knapp zwei Wochen die erste nationale Überprüfung des Deutschen Ruderverbandes an.




